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Jahresbericht – das war 2014 – das kommt 2015 » ShoutOutLoud » Changing the World Step by Step

Jahresbericht – das war 2014 – das kommt 2015

Das Jahr 2014 war sehr ereignisreich für ShoutOutLoud. Das zweite Jahr des Bestehens unseres kleinen Vereins füllten wir mit spannenden Aktionen, neuen Ideen, neuen Programmen, interessanten neuen Partnern und viel Überzeugungsarbeit, sich gemeinsam für eine bessere Welt einzusetzen.

PROGRAMME, PROJEKTE UND AKTIONEN

Die Einführung unserer Waste-Watchers-Partys, die dieses Jahr insgesamt 3 Mal stattgefunden haben, das Aufstellen des ersten Frankfurter Fair-Teilers im Frankfurter Garten und vor allem das regelmäßige Retten von hervorragenden Lebensmitteln im Rahmen von Foodsharing fördert nicht nur das Bewusstsein der Öffentlichkeit, sondern zeigt auch uns – den Mitgliedern von ShoutOutLoud – jeden Tag aufs Neue, wie wichtig unsere Arbeit ist. Denn die schiere Menge an Lebensmitteln, die jeden Tag in den Müll wandert, ist nach wie vor unglaublich groß. Außerdem macht es Spaß, Lebensmittel so weiter zu verteilen, dass auch bedürftige Menschen die Möglichkeit bekommen, ihren Speiseplan zu variieren.

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Bereits drei Cool Ideas Society-Abende fanden 2014 statt – jeweils mit spannenden Projekten, die vorgestellt wurden, interessanten Teilnehmern und praktischen Lösungen, die gemeinsam erarbeitet worden sind. Das Netzwerken kommt hier nicht zu kurz und das Wichtigste: Spaß ist garantiert. Aus diesem Grund finden die Cool Ideas Society-Abende schnell neue Fans und wiederkehrende Teilnehmer.

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Auch unsere Osteuropahilfe erfreut sich großer Beliebtheit. Bei unserer Weihnachtsstrickaktion konnten wir neben vielen, unglaublich hübschen, selbst gestrickten Kleidungsstücken auch viele ausgemusterte Kleidung einsammeln, welche Torsten gerade in die Ukraine fährt, um Waisenkindern und Kindern im Krankenhaus eine Freude zu machen und sie mit wärmender Kleidung zu versorgen. Damit sich die Fahrt auch richtig lohnt, hat er von seinen ShoutOutLoud-Mitteln eine Dachgepäckbox besorgt und kann sogar einen Teil der Fahrtkosten abdecken. Ansonsten verbringt Torsten Stunden über Stunden seiner Freizeit damit, Autos zusammenzuschrauben, mit denen er dann nach Osteuropa fahren kann. Auch möchte er ein Auto zusammenstellen, dass er dem moldawischen Verein Connection A überlassen kann, damit der Verein selbständig und unabhängig (Hilfs-)Güter transportieren kann. Für all seine Zeit, Mühen und Geld, die er in sein Projekt steckt, gebührt ihm ein riesiges Lob und großer Dank! Ohne Menschen wie Torsten, die so unermüdlich für eine gute Sache arbeiten, wäre unsere Welt ein schlechterer Ort.

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UNSERE DESIGNER

Auch unser Design hat sich verändert – eine neue vollständig überarbeitet Homepage mit modernem Design und neuer Web-Adresse, eigene Email-Adressen und unseren Newsletter-Launch haben wir Michael Wunsch zu verdanken, der auch das Programm Cool Ideas Society unter das Dach von ShoutOutLoud gebracht hat. Ein großes Dankeschön für deine tolle Arbeit!

Außerdem wurde unser Kein Essen für die Tonne Aufkleber komplett überarbeitet – ohne die Arbeit des Designers Stefan Klinkigt wäre das nicht möglich gewesen! Herzlichen Dank dafür!

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Für all die vielen tollen Poster und Flyer möchten wir ganz herzlich unseren fleißigen Designerinnen Christine Lutz und Hella Hekkelman danken! Ihr tragt wesentlich dazu bei, dass wir nach außen professionell auftreten können! Liebsten Dank für eure hervorragende Arbeit!

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NEUE MITGLIEDER UND FREUNDE

ShoutOutLoud ist gewachsen – wir freuen uns sehr, dass Melanie Sundermann sich nun mit Anna-Mara Schön die Programmleitung für Kein Essen für die Tonne teilt, dass Hella Hekkelman immer hilft, wenn es ums Design von Flyern und Postern geht und auch so tatkräftigst unterstützt. Wir heißen Inga Füßmann, die für dieses Jahr sogar die Stellvertretung des Vorstands übernommen hat und dafür sorgt, dass der Fair-Teiler am Campus Westend aufgestellt wird, und Sevda Alaca willkommen, die trotz Wohnsitz im Odenwald und Studium in Darmstadt ShoutOutLoud unterstützt, wo sie kann. Außerdem freuen wir uns sehr, dass Albana Kapaj über Freizeithelden den Weg zu uns gefunden hat, denn sie setzt sich nicht nur bei dem Programm Kein Essen für die Tonne ein, wo sie kann, und startet selbständig neue Aktionen, sondern hat auch neue Ideen für ein eigenes Programm entwickelt, dass 2015 gestartet werden soll. Es wird auf jeden Fall spannend. Last but not least, begrüßen wir Sabine Weigelt, die dieses Jahr ihr Studium der Rechtswissenschaften beendet hat und nun u.a. die Redaktionsgruppe mitgegründet hat, die 2015 starten wird, und das Programm Kein Plastik für die Tonne mit Kenan Bozhüyük als Programmleitung unterstützen möchte.

 

Doch nicht jeder, der uns unterstützt, ist Mitglied – ohne die Hilfe unserer vielen Unterstützer und Freunde, die immer dann anpacken, wenn sie Zeit und Lust haben, wären viele Aktionen nicht möglich! Auch dafür möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken!

PRESSE, SPONSOREN UND UNTERSTÜTZER

Die Frankfurter Neue Presse hat dieses Jahr gleich zwei Artikel über unsere Aktionen veröffentlicht, das Magazin für Restkultur hat schon über uns geschrieben und füttert uns mit neuen, spannenden Infos, genauso wie Frankfurter Beete. FFH hat einen kleinen Beitrag über den Fair-Teiler gebracht und selbst die Bildzeitung konnte sich für den Fair-Teiler im Frankfurter Garten begeistern.

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Mit dem Frankfurter Garten haben wir einen tollen, engen Partner gewonnen und schon einige Aktionen sind zusammen organisiert worden – weitere werden 2015 folgen.

Auch das ‘Glück ist jetzt’ im Baumweg hat uns schon Herberge für unsere Treffen gewährt und wir wollen sehen, wie wir unsere Kooperation 2015 weiter ausbauen können. Der Markt im Hof in Sachsenhausen hat uns einen kostenlosen Platz für einen Stand zur Weihnachtszeit gegeben und die Chirurgie | Orthopädie Rhein-Main hat uns mit 500 € unterstützt!

Außerdem haben wir den Frankfurter Bürgerpreis gewonnen, der ebenso mit 500 € dotiert war und für 2015 dürfen wir das Siegel der Werkstatt N nutzen – nähere Infos folgen in Kürze.

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Für die vielen, großen wie kleinen Unterstützter, auch die, die hier nicht namentlich genannt sind, möchten wir uns sehr herzlich bedanken! Nur mit eurer Hilfe ist unsere Arbeit möglich!

UND DAS KÖNNTE 2015 BRINGEN:

Damit das Jahr 2015 genauso rasant weitergeht, wie 2014 aufhört, haben wir viel Neues geplant.

 

Insgesamt planen wir drei neue Programme zu starten:

Kein Plastik für die Tonne startete bereits im Februar 2014 mit dem einmonatigen Selbstversuch (inkl. Blog „Kein Plastik für die Tonne“) von Kenan und Anna so zu leben, dass kein Plastikmüll produziert wird. Dieses Thema entwickelt sich nun langsam in unseren Köpfen und privat hat sich bei uns schon viel getan. Nun möchten wir auch der Öffentlichkeit zeigen, dass wir uns alle ändern sollten, wenn wir wollen, dass unser Planet noch länger für uns Menschen bewohnbar bleiben soll. Mit einer Kunstausstellung zum Thema Plastik, dem Verkleiden von Frankfurter Statuen mit Plastikgewändern und dem Aufruf, auf Märkten Alternativen zur allgemein bekannten Plastiktüte zu benutzen sowie dem Anbieten von passenden Alternativtüten, wollen wir die Frankfurter Bürger zum Umdenken bewegen.

 

Architekt Eric Zombre stellte uns Ende des Jahres sein Projekt „Schule für Sahel“ vor und zeigte, wie er Kindern in der Sahelzone das Lernen erleichtern möchte – mit einer Schule, die die europäische Architektur mit den afrikanischen Ressourcen verbinden möchte, um so eine günstige, lernfreundliche Atmosphäre zu schaffen.

 

Albana Kapaj fliegt im Januar nach Albanien, um sich mit Frau Dr. Liri Berisha, der Präsidentin der Albanian Children Foundation und ehemaligen First Lady Albaniens, auszutauschen. Die Idee: Waisenkindern, die in Albanien nur ein Minimum an Bildung erfahren, mit Hilfe von Studenten und jungen Menschen Wissen zu vermitteln, die sie sonst nie mitbekommen würden. Im Mittelpunkt stehen diesmal nicht Mathematik, Grammatik und Naturwissenschaften, sondern verschiedene Sportarten, Kunst, Softskills, Nachhaltigkeitsthemen und Fremdsprachen.

 

Doch auch die bestehenden Programme werden weiter geführt. Kein Essen für die Tonne startet die Projekt-Reihe SOL-Küchen, in denen gezeigt werden soll, wie man mit bestimmten Lebensmitteln am besten umgeht, damit sie möglichst lange halten und möglichst lecker zubereitet werden. Als Veranstaltungsort wird der Frankfurter Garten genutzt. Die Zielgruppen sollen je nach Event variieren – Kinder stehen definitiv im Vordergrund der SOL-Küchen. Außerdem werden natürlich auch 2015 neue Waste Watchers-Partys organisiert. Auch neue Fair-Teiler sollen aufgestellt werden. Der Fair-Teiler in Form eines Kühlschranks für die Goethe Universität Frankfurt steht schon im PEG Gebäude am Frankfurter Campus Westend und wird Mitte Januar in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Foodsharing suchen wir neue geeignete Orte, um so noch mehr Lebensmittel retten und verteilen zu können.

 

Doch es soll 2015 nicht nur um die Verschwendung von Lebensmitteln gehen, auch möchten wir verschiedene Menschen und Kulturen zusammenbringen. Die SOL-Küchen und unsere Waste Watchers-Partys bieten dafür eine Plattform an. Es wird auch Aktionen geben, die sich rein um das Thema Integration und Inklusion drehen und das Thema Lebensmittelverschwendung in den Hintergrund rücken lassen sollen. Gerne möchten wir die ein oder andere Aktion mit Flüchtlingen organisieren und so auch den Pegida-Anhängern und anderen Menschen die Angst vor unseren unbekannten neuen Mitbürgern nehmen – denn Begegnung zwischen Menschen baut Vorurteile ab.

 

Und wenn ihr Lust habt, euch selbst mit euren Ideen einzubringen, schaut euch unsere Übersicht zum Thema „Euer Projekt oder Programm“ an (Link folgt in Kürze, gerne Info per Mail – info@shoutoutloud.eu – anfordern). Hier erfahrt ihr, wie ihr entweder ein eigenes Programm bei ShoutOutLoud eingliedern könnt oder einfach von uns Unterstützung bei der Durchführung eures Projekts bekommt.

 

Als kleines Seitenprojekt möchten wir mit Frankfurter Beete einen vertikalen Garten am ‘Glück ist jetzt’ anlegen und so zeigen, welche Möglichkeiten unsere Stadt bietet, um ihre eigenen Lebensmittel zu produzieren.

 

Außerdem ändern wir unsere Vereinssatzung – somit wird jedes Vorstandsmitglied ab März 2015 alle zwei Jahre neu gewählt. Es wird zukünftig einen erweiterten Vorstand geben, der sich aus sämtlichen Programmleitern zusammensetzt. Der erweiterte Vorstand wird nicht gewählt. Alle Details findet ihr in Kürze in unserer neuen Satzung.

Zu guter Letzt bleibt noch Projekt Y zu erwähnen. Mit anderen sehr engagierten Initiativen, Vereinen und Start-Ups haben wir uns Ende 2014 zusammengesetzt und Projekt Y gestartet. Gemeinsam möchten wir Menschen eine Plattform bieten, schnell und unkompliziert ihre Ideen, Wünsche und Träume in die Tat umzusetzen und dabei unterstützend zur Seite stehen. Je nach erforderlicher Hilfe soll die passende Unterstützung geboten und untereinander Erfahrungen ausgetauscht werden. Unserer Beobachtung nach gibt es zu viele Menschen, die sich gerne engagieren wollen, es aber letztendlich nie tun, da ihnen der letzte Kick oder die passende Hilfestellung fehlen. Projekt Y möchte dies ändern und  neue Projekte und Ideen gemeinsam fördern – und zwar so familiär, dass sich jeder angesprochen fühlen kann.

 

All unsere Ideen, Projekte und Programme sind nur mit ganz viel Hilfe von Außen möglich, ob als Initiative, Kooperationspartner, neues Mitglied, Person, die Lust hat, sich ab und zu oder doch regelmäßig mit Zeit, Ideen, Know-how oder einfach Geld zu unterstützen oder einfach Stimmen, die unsere Arbeit kommunizieren und somit weiter verbreiten: Wir sind über jede Hilfe dankbar und freuen uns, wenn du dich meldest: info@shoutoutloud.eu – jede Stimme und jeder Beitrag zählt, denn gemeinsam kämpfen wir für eine bessere Welt!

Posted on 4. Januar 2015 in Newsletter Leitartikel, Verein allgemein

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Anna-Mara Schön

About the Author

Initiatorin & Mitgründerin von SOL. 1985 in Hessen geboren, Master in Supply Chain Management, derzeit Promotionsstudentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Fulda im Bereich Humanitäre Logistik am HOLM - House of Logistics and Mobility in Frankfurt. Motivation: Es gibt zu viele Probleme auf der Welt, um wegzuschauen oder sich einfach immer nur darüber zu beschweren. Wenn man mit einer Situation nicht zufrieden ist, muss man aufstehen und sie ändern!
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